
Urmila Devi
Ein kleiner Junge fand viele Quallen am Strand und warf sie zurück ins Wasser. Sein Vater sagte: „Du kannst das auch lassen, du kannst nicht alle retten.“ Der kleine Junge hob nochmals eine Qualle auf, zeigte sie seinem Vater, warf sie zurück ins Wasser und antwortete: „Für diese hier macht es einen Unterschied.“
So ein Junge war Sri Sri Ravi Shankar. Er machte sich später auf, alle Länder zu bereisen und alle Menschen zu besuchen, um ihnen Frieden und Liebe zu bringen.
Harmonie, Mitgefühl, Liebe und Wahrheit sind Teile der Quintessenz aller Religionen. Dies ist nicht nur innerhalb der Religionen zu leben, sondern in der gesamten Menschheit. Diese Werte sind weitgehend in den Hintergrund getreten; daher ist das gemeinsame Ziel, der Weltfriede, so schwer erreichbar.
Es gilt, diese Werte zuerst in sich zu entdecken, denn nur ein friedvoller Mensch kann Frieden stiften. Es gibt geistige Techniken, mit Aggressionen, Wut und negativen Emotionen umzugehen. Yoga, Atemtechniken und Meditation sind ein ganz besonderer Weg dorthin.
Gerade in einer sich globalisierenden Welt sollten wir die Vielfalt von anderen Religionen und Kulturen gemeinsam feiern und uns in der gemeinsamen Weisheit verbunden fühlen.
Wenn wir nicht das Göttliche in der Person, der wir begegnen, sehen, finden wir das Göttliche weder in anderen noch in uns selbst. Wir müssen das Göttliche in uns fühlen, unabhängig von der Nationalität, dem Geschlecht, der Hautfarbe oder Religion, um es im anderen sehen zu können. Ohne individuellen, persönlichen Frieden gibt es keinen Weltfrieden. Yoga ist ein ganz besonderer Weg dorthin.