
Im Ramada Hotel, kamen Juden, Christen und Muslime ebenso zu Wort wie Sufis, Hindus oder Buddhisten. Renommierte Vertreter verschiedener Glaubensrichtungen fragten nach den gemeinsamen Wurzeln aller Religionen und deren Bedeutung für ein sinnerfülltes Leben in der modernen Welt. Sie suchten gemeinsam nach Wegen friedlicher Begegnung und diskutierten, wie sich Religionen in Respekt wechselseitig bereichern können.

Anlass für den Kongress war der 100. Geburtstag des bekannten Weisheitslehrers und Kriya Yoga Meisters Paramahamsa Hariharananda. Dessen Ziel es war, den Menschen den inneren Frieden zu bringen, den er für das «Geburtsrecht jedes Menschen und das Ziel aller Religionen» hielt.






Von links: Paramahamsa Prajnanananda, Kongress-Präsident und Präsident von Kriya Yoga International hat mit Ashok Kumar, Generalkonsul von Indien, Frankfurt, Hidayat Inayat Khan, Präsident der internationalen Sufi-Bewegung & letzter Sohn des berühmten Hazrat Inayat Khan, Komponist, Dirigent und Autor und Peter van Breukelen, Chairman Centenary Committee Kriya Yoga Europa, Swami Mangalananda Giri, Nonne im Swami Orden, Dr. Mathias Schüz (Moderator), Physiker u. Philosoph, Universitätsdozent, u. Autor u. a. „Die Einheit des Wirklichen – Carl Friedrich v. Weizsäckers Denkweg“, den Friedenskongress eröffnet.
Alle unterschiedlichen Religionen und Ideen haben die Aufgabe, intellektuell aufgeschlossen und mit offenenem Herzen unsere Verschiedenheit, unsere Schönheit, wie sie die Vielfalt eines Blumenstraußes zeigt, zu erkennen.
- Paramahamsa Prajnanananda -
Es ist wahr, dass die spirituellen Führer der Religionen schon immer den Dialog suchten. Aber es ist auch wahr, dass sie immer wieder lehren, dass die eine Religion über der anderen steht. Darum ist der Friedenskongress so wichtig für den Dialog.
- Ashok Kumar -
Es ist unsere Aufgabe den göttlichen Frieden in uns selbst zu finden und ihn zu leben. Für Liebe, Harmonie und Schönheit. Für uns selbst und um andere damit zu inspirieren.
- Hidayat Inayat Khan -
Gott ist die Schöpfung. Wir sollen dies erfahren. In uns. Gott in uns realisieren. Um Wahrheit und Liebe zu erfahren. Um unseren Frieden und unsere Wirklichkeit zu finden, auf dem Weg in unsere Religion.
- Peter van Breukelen -